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Hier steppt der Bär

So, nach etwas längerer Abwesenheit als geplant, geht es weiter. Im Moment steppt hier der Bär, aber so richtig.

Zuerst aber noch einige gewünschte Worterklärung. Diejenigen, die alle Begriffe in den letzten Einträgen verstanden haben, können diesen Teil ruhig überspringen:

BA: erster Teil des Studiums. Dieser wird von der Universität als ein drei Jahre dauernder Studiengang verkauft - in Tat und Warheit schaffen es aber die wenigsten, in diesem Zeitrahmen die Bachelorprüfungen zu machen. Nach dem Bachelorexamen darf man dafür aber den stolzen Titel BA (Bachelor of Arts) zu seinem Namen hinzufügen (als ob das jemand macht...).

MA: Keine Angst, das süsse Studentenleben ist noch nicht vorbei! Nachdem man sich einen BA erarbeitet hat, entscheiden sich die meisten dafür, noch mindestens zwei weitere Jahre zu studieren. Der MA ist dazu gedacht, sich in einem Fach oder Gebiet zu spezialisieren. Danach darf man sich dann das Kürzel MA (Master of Arts) vor den Namen setzen.

Lacrosse: ist eine Sportart, die ursprünglich von den amerikanischen Ureinwohner gespielt wurde. Kurz umschrieben: man erhält einen Schläger mit einem kleinen Fangnetz am Ende. Damit versucht man, den Ball aus der Luft oder vom Boden abzufangen und im Team so weiterzuspielen, dass man ein Tor schiessen kann. Der Sport wird von vielen als sehr hart und etwas gewalttätig empfunden. Da ich aber in einem gemischten Team spiele, ist kein Bodycheck erlaubt. Obwohl, wenn ich unsere Männer ansehe - gewisse davon könnte sogar ich ohne Probleme umrennen... Bei weiteren Fragen bitte ich euch, es einfach zu googlen, da ich ehrlich gesagt auch kaum eine Ahnung habe, was ich da auf dem Spielfeld eigentlich mache...

Hallo, hier gehts weiter!!!

In den letzten paar Wochen ist hier richtig was los. Es vergeht keine Woche, in der wir nicht irgendeine Präsentation oder einen Essay halten oder abgeben müssen. Diese Woche zum Beispiel habe ich damit verbracht, mit meiner Präsentationspartnerin ein Fernsehprogramm auf die Beine zu stellen - nur schon dafür mussten wir einen einseitigen Projektvorschlag zusammenstellen, nächsten Dienstag das Ding in einer Präsentation vorstellen und da aller guter Dinge drei sind auch noch eine Verteidigung darüber schreiben.

Damit vertrieben wir uns also die letzten drei Tage die Zeit und am Ende waren wir dann auch wirklich von unserer Idee überzeugt. Jetzt wollen wir unserer Klasse eine vierteilige Show über Weihnachten verkaufen. In jeder Episode schaut sich ein britischer Komiker eine der Weihnachtstraditionen an. Einer versucht den perfekten Weihnachtsbaum zu finden, jemand stellt sich der Herausforderung, den richtigen Leuten eine Weihnachtskarte zu schicken und dabei sein Sozialleben nicht ganz zu ruinieren, dann haben wir noch die 'Christmas Stockings' und am Schluss will jemand das perfekte Weihnachtsmenü auf die Beine stellen.

(Ich merke gerade, wie langweilig die Sendung klingt, wenn man sie so kurz beschreibt.)

Mittlerweile sind wir im Kurs auch dabei, zu lernen, wie man mit einer Kamera richtig umgeht und man einen Film editiert. Ich glaube, ich muss mir dafür noch eine Zusatzversicherung anschaffen. Diese Kameras kosten ein Vermögen! Da sitzt man im Kurs, bewundert gerade die vielen Knöpfe an der Kamera und man hört nur noch mit einem halben Ohr zu bis: Übrigens, diese Kameras kosten zwischen £1500 und £3000. Da entwickelt man doch gleich eine ganz neue Vorsicht...

Sobald ich weiss, wie man die Editionsprogramme der Uni nutzt, werde ich mal die Uni, das Haus und mein Zimmer filmen und hier reinstellen...  

Aber das ist nur ein kleiner Teil von meinem Alltag. In der Zwischenzeit hat mein Leben sich entschieden, sich von mir die Unabhängigkeit zu erkämpfen

Es hat sogar in seinem ersten Lacrosse-Match mitgespielt. Ich konnte da nur noch mitrennen. Dieser Match war ein Erfahrung für sich. Da es mein erster war, hat ich nicht zu grosse Erwartungen und diese wurden dann auch erfüllt! Wir sind mit dem Auto eine Stunde (wer sonst würde eine STUNDE mit dem Auto zu einem einstündigen Match fahren, wenn nicht Studenten) zur Gastgeberuni gefahren. Und da wurden wir von dieser dann in den Boden gestampft und was man von uns noch finden konnte, im Wind verstreut! Mit anderen Worten: wir haben verloren - ca. 13 zu 5. Ich glaube, sogar der Schiedsrichter hat irgendwann aufgehört zu zählen. Eigentlich war es aber schon ein kleines Wunder, dass wir überhaupt ein Tor schossen. Unser 12-köpfiges Team bestand aus mehrheitlich blutigen Anfängern und drei oder vier etwas erfahrerener Spielern. Das Gegnerteam dagegen bestand aus Spielern der ersten und zweiten Manschaft. Während wir orientierungslos auf dem Feld herumstanden, haben die Lacrosse gespielt...

Die Woche darauf war dann Halloween. Meine erste richtige Halloween-Party und gleich ein voller Erfolg. Ich habe die Chance benutzt und versucht ein Hexenkostüm auf die Beine zu stellen. Hat zwar nicht ganz geklappt (man konnte nur erahnen, dass ich eine Hexen war, wegen dem Hut). Da ich keine Spinnweben und Spinnen im Supermarkt finden konnte, kaufte ich halt Halloween-Sticker. Ausserdem kam ich auf die glorreiche Idee, auf das Grösse-44 Kleid (habe kein anderes schwarzes Kleid im Charity-Shop gefunden) Spinnweben zu sticken. Sagen wir es mal so: Sticken ist nicht wirklich ein Talent von mir! Aber wenigestens hat nach der Stickattacke das Kleid einigermassen gepasst. Schlussendlich habe ich dann halt die Sticker auf mein Kleid genäht und sah aus, als ob ein 7-jähriges Kind Hand angelegt hat. Aber ich habe es versucht

Ich sagte es doch!

28.2.05 17:13
 


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