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Freizeit??? Wochenende????? Leute, ich mach hier meinen MA!!!

Ich weiss jetzt, weshalb in der Schweiz der Master zwei Jahre dauert! Weil sie es besser wissen!!! Ich glaube, ich hatte noch nie so viel Stress wie in den letzten paar Wochen. Wie stressig wurde mir erst bewusst, als ich gemerkt habe, dass ich die Zeit nicht mehr in Wochen und Tage einteilte, sondern in Essays und Vorträge. Noch zwei Präsentation und zwei Essays? Ah, dann sind schon bald Ferien!

Zu allem Übel habe ich auch noch zugesagt, in der Bühnencrew vom Universitätsmusical 'Sweeney Todd: the demon barber of Fleet Street' mitzuhelfen. Das Resultat war eine Woche lang keinen freien Abend und eine äusserst missgelaunte Miriam.

Obwohl, so im Nachhinein muss ich sagen, dass es doch sehr Spass gemacht hat, hinter der Bühne zu stehen und den Schauspielern ihre Requisiten nachzutragen. Ich weiss, dass viele Spauspieler Lampenfieber haben und sich extrem konzentrieren müssen - aber wie Sweeney Todd seine Rasiermesser vergessen kann, ist mir immer noch ein Rätsel! Dank 'Sweeney Todd' hatte ich auch meine zehn Sekunden Ruhm. Und das jeden Abend für eine Woche. Der Preis dafür war auch nicht so hoch - 13 blaue Flecken (ja, ich habe sie gezählt) an meinen Beinen. Dafür konnte mich das Publikum zweimal pro Show mit einem Stuhl in der Hand über die Bühne rennen sehen. Zugegebernmassen, eigentlich sollten mich die Schauspieler beim einen mal verdecken - ich glaub aber nicht, dass das auch nur einmal geklappt hat. Aber wir haben es versucht!

Inmitten des ganzen Stresses der letzten Wochen musste ich auch noch ein Praktikumsstelle finden. Vorstellungsgespräche auf deutsch sind mir ja schon ein Gräuel - auf englisch, ich will mich gar nicht daran erinnern! Das erste Gespräch war schon sehr seltsam und ich habe gedacht, dass man das nicht mehr übertrumpfen kann. Es stellte sich heraus, dass es durchaus möglich ist! Beim zweiten Vorstellungsgespräch musste ich kurz warten, bis die beiden Herren mit dem Arbeiten/Teekochen fertig waren. In dieser Zeit konnte ich einen Blick auf das Büchergestell in der Ecke werfen. Glaubt mir, man geht gleich ganz anders an ein Vorstellungsgespärch heran, wenn das erste Buch das man sieht 'The Sex Lifes of the Great Dictators' ist.

Allerdings kann ich jetzt mit Stolz sagen, dass ich erfolgreich war: Ab Februar werde ich für 12 Wochen bei einer Produktionsfirma namens Endboard arbeiten (und ja, dass ist die Firma mit dem Büchergestell ). Und ich schwöre hoch und heilig, dass ich nie wieder nach einem Vorstellungsgespräch an den Weihnachtsmarkt gehe! Dieser Rumpunsch war aber auch eher Rum mit etwas Punsch...

Mittlerweilen habe ich aber mehr oder weniger Ferien. Nur noch ein Essay ist für dieses Semester übrig. Der kann aber bis nach Weihnachten warten. Jetzt geniesse ich erst einmal meine wiedergewonnene Freiheit. Obwohl so ganz komme ich mit der vielen Freizeit nicht mehr zurecht. Deshalb habe ich mittlerweile auch schon meinen Koffer für nächsten Mittwoch gepackt. Das heisst, jetzt muss ich mich nur noch  für die nächsten zwei Tage irgendwie beschäftigen...

13.12.09 16:06
 


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