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Das erste Video ist da!

Nein, nein, ich hab die letzten Monate nicht damit verbracht, von Pub zu Pub zu ziehen - ganz im Gegensatz zu gägngigen Gerüchten, habe ich in der Zeit seit dem letzten Eintrag hart gearbeitet.

Erst habe ich mein Praktikum abgeschlossen. Ich würde an dieser Stelle liebend gerne eine grossartige Beschreibung von Filmsets und Schneidesessions abgegen...aber, in Tat und Wahrheit habe ich die zwölf Wochen meines Praktikums mehr oder weniger mit Zeitunglesen verbracht. Eine Kamera habe ich nur einmal gesehen - als ich eine Inventarliste kontrollieren und erneuern musste.

Aber wie schon gesagt, auch das langweiligste Praktikum geht einmal vorüber und das ist der Punkt an dem es interessant wird. Endlich konnte ich mit meinem ersten Film beginnen. Ich habe die Gelegenheit gleich dazu benutzt, mehr oder weniger einen Testlauf für meinen Abschlussfilm zu starten. Da ich leider einsehen musste, dass die Nachstellung von Schlüsselszenen mit Schauspieler mein Budget nicht nur etwas übersteigt, sondern mich mehr oder weniger ruinieren würde, musste eine andere Lösung her. Nach einigem Kopfzerbrechen kam ich auf die Idee, eine Art Puppentheater zu veranstallten. Allerdings werde ich anstatt Puppen Ausschneidefiguren benutzen. Das 5-Minuten Projekt kam da gerade recht, um das Vorhaben erst einmal praktisch zu testen. Jetzt musste nur noch eine Story her und das Basteln konnte beginnen. Nach einigem Suchen im Internet fand ich ein Kindergedicht über Kolumbus und die Entdeckung von Amerika. Zugegeben, es ist nicht das beste Gedicht und die Fakten sind etwas fragwürdig. Aber erstens konnte sich mein inneres Kind durchaus mit dem Gedicht anfreunden und zweitens hat es nicht so viele Hintergrundswechsel - und das konnte mir in Hinsicht auf das Basteln nur recht sein. Denn das war es was ich für ungefähr einen Monat gemacht habe. Erst die Figuren im Internet suchen (ja, ich habe versucht, die Figuren selbst zu zeichen und ja, ich bin jämmerlich gescheitert), dann die Figuren mit Kohlepapier kopieren und mit Wasserfarben ausmalen und zum Schluss ausschneiden. Dann endlich konnte das Filmen beginnen und mit der Hilfe von Freunden daurte das einen halben Tag.

Dieser halbe Tag war dann das erste Mal, dass mir die schrägen Verhältnisse des Filmgeschäfts bewusst wurden. Erst verbringt man Wochen mit der Vorbereitung, zeichnet und malt sich einen Krampf und dann ist der ganzen Spuk nach einem halben Tag vorüber.

Mit dem Filmen war aber nur die halbe Arbeit getan - denn jetzt musste das Video noch geschnitten werden und mit Musik, Kommentar und Geräuschen versehen werden. Da ich noch nie ein Video geschnitten habe, verbrachte ich den ersten Tag damit, im Programm Final Cut Pro verschiedene Knöpfe zu drücken, um zu sehen was passiert. Da gab es doch einiges zu entdecken und ich drücke noch heute Knöpfe und bin überrascht, was passiert. Am nächsten Tag fühlte ich mich dann im Stande, mein Video richtig zu bearbeiten. Und jetzt nach ungefähr drei Wochen kann ich endlich das Endresultat präsentieren. Ganze fünf Minuten und 16 Sekunden lang ist mein erstes Werk. Und obwohl ich noch einiges daran auszusetzen habe, bin ich trotzdem ziemlich stolz auf das Video, ist es doch mein erstes.

Und ich würde euch das Video auch liebend gern zeigen - leider musste ich herausfinden, dass sich in diesem Blog keine Videos hochladen lassen, die nicht auf Youtube oder My Video sind. Es ist allerdings auf Facebook oder ich kann versuchen es, bei Interesse, per E-Mail zu schicken...

10.6.10 22:24
 


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